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Caroline S. am 23.02.2023

Erfahrungsbericht Blue-Bot

Dieser Erfahrungsbericht beschäftigt sich mit dem Bodenroboter Blue-Bot und dessen Steuerung mithilfe der App sowie der Programmierleiste.


Schrägansicht Blue-Bot
Altersempfehlung
7 - 9 Jahre

Geeignet für
Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit

Anwendung
analog, digital oder gemischt

Programmierart
Tastensteuerung, App oder Programmierleiste

Unterstützte Geräte
Smartphone (iOS & Android), Tablet (iOS & Android), Windows, Mac

Internetverbindung
nur für den Download notwendig

Testbedingungen

Kenntnislevel

ohne Vorkenntnisse
Testumgebung

Holztisch mit glatter Oberfläche; leicht gekräuselter Teppichboden
Vorliegendes Material

Blue-Bot, Programmierleiste, Code-Plättchen
Geräte/Devices

Samsung Galaxy Tab A7, Android-Version 12

Unboxing

Lieferumfang Blue-Bot
  • Lernroboter Blue-Bot
  • Gebrauchsanweisung
  • USB-Ladekabel

Lieferumfang Programmierleiste
  • Programmierleiste
  • Gebrauchsanweisung
  • 25 Code-Plättchen
  • USB-Ladekabel
Blue-Bot Verpackung und Inhalt Blue-Bot Leiste Verpackung und Inhalt

Der Blue-Bot stellt eine Art Weiterentwicklung des Bee-Bots dar und bietet daher mehr Möglichkeiten, den Roboter zu programmieren. Das Erscheinungsbild ist, bis auf die transparente Körperhülle, identisch: Auf dem Rücken befinden sich Richtungstasten für die analoge Steuerung des Roboters. Auf der Unterseite sind zwei Räder angebracht, drei Schalter (An/Aus, Lautsprecher und Tonaufnahme), der Anschluss für das Ladekabel sowie der Akku.

Der „blaue” Roboter macht einen robusten Eindruck und ist so groß, dass er gerade noch auf die Handfläche eines Erwachsenen passt. Durch die durchsichtige Hülle fallen die bunten Knöpfe auf der Rückseite sofort ins Auge. Dank der angebrachten Symbole ist sofort ersichtlich, welche Funktion sie haben bzw. welche Aktion sie ausführen.

Auffällig sind auch die Augen des Blue-Bots. Sie können leuchten und dabei Auskunft über den Ladezustand der Batterie sowie den Status der Bluetooth-Verbindung geben:

  • rot blinkend = niedriger Akkustand
  • rot leuchtend = wird aufgeladen
  • grün leuchtend = vollständig aufgeladen
  • blau leuchtend = Bluetooth-Verbindung aktiv

Tipp: Schalten Sie den Roboter während des Ladevorgangs aus, um die Ladezeit zu verkürzen.

Blue-Bot Draufsicht Blue-Bot in der Ansicht von oben und von unten Sammelbild von Blue-Bot und Leiste

Der Blue-Bot lässt sich, neben der Tastensteuerung, auch mithilfe einer Programmierleiste steuern. Diese wird zusammen mit 25 Codeplättchen, einer Gebrauchsanweisung sowie einem Ladekabel geliefert. Die weißen Plättchen mit blauem Rahmen sind relativ dünn und leicht, aber dennoch stabil, und erinnern an Domino-Spielsteine. Die aufgedruckten Symbole entsprechen den Symbolen, die auch auf den Tasten auf dem Rücken des Blue-Bots zu finden sind. Die in Blau gehaltene Leiste, auch TacTile Reader genannt, ist ca. 40 cm lang und relativ leicht. Max. 10 Code-Plättchen können darauf abgelegt werden. Neben einem Lautsprecher befinden sich auch zwei Knöpfe auf der Oberseite: Ein grüner Startknopf und ein blauer Knopf für die Bluetooth-Verbindung. Auf der Unterseite sind zwei USB-Anschlüsse, der An/Aus-Schalter sowie der Schalter für den Lautsprecher angebracht.

Als dritte Option zur Programmierung bekomme ich mit der App auch eine digitale zur Verfügung gestellt. Ein Hinweis darauf findet sich auf der Verpackung des Blue-Bots, auf der die Logos des Google Play Stores und des Apple Stores abgebildet sind. Beide Apps sind kostenlos und benötigen keine Anmeldung oder einen Login.

Inbetriebnahme

Um den Blue-Bot verwenden zu können, ist ein aufgeladener Akku notwendig. Dies gilt sowohl für den Roboter, als auch für die Programmierleiste, sofern man diese nutzen will. Setzt man dagegen auf die Steuerung via App, sollte diese bereits installiert sein, um Zeit zu sparen.

Sind weitere Anschaffungen zur Verwendung nötig?
Will man den Roboter lediglich analog mit den Tasten auf dem Rücken steuern, so sind keine weiteren Anschaffungen nötig. Die Programmierleiste mit den Code-Plättchen muss separat bestellt werden. Die App ist kostenlos im Google Play Store und im App Store zu finden.

Wie viel Zeit nimmt die Inbetriebnahme in Anspruch?
Für die Installation der App, das erste Zurechtfinden und Ausprobieren sowie das Lesen der Gebrauchsanweisung sollten ca. 10 Minuten eingeplant werden. Ein komplett entladener Akku benötigt laut Hersteller bis zu zwei Stunden, um aufgeladen zu werden. Es bietet sich an, den Roboter nach der Nutzung direkt zu laden.

Gut zu wissen:

Anzahl Seiten Gebrauchsanweisung
1 Seite

Dauer Ersteinrichtung*
*Benötigte Zeit für Aufbau, Einrichtung, Installation etc. vor der ersten Nutzung
ca. 10 Minuten bei geladenem Akku

Ladezeit Akku
bis zu 2 Stunden

Vorbereitungszeit nach Ersteinrichtung**
**Benötigte Zeit, wenn Ersteinrichtung bereits erfolgte
unter 1 Minute bei geladenem Akku

Nutzung & Funktionalität

Der Blue-Bot kann auf drei verschiedene Arten programmiert werden:

Tastensteuerung

Die Tastensteuerung ist schnell erklärt: Ich tippe meine Anweisung mithilfe der Richtungstasten auf dem Rücken des Blue-Bot ein und bestätige mit der “Go”-Taste. Sogleich setzt sich der Roboter in Bewegung. Mit der Zeit ist das Geräusch, das der Bodenroboter nach jeder ausgeführten Aktion von sich gibt, etwas irritierend. Doch den Sound kann ich ganz einfach abstellen, indem ich den Lautsprecher-Schalter auf der Unterseite umlege. Fortan blinzelt er nur noch kurz mit den Augen, lässt die Aktion aber akustisch unkommentiert.

Gebe ich nun einen neuen Befehl ein, wird dieser an den zuvor eingegebenen Befehl angehängt. Will ich stattdessen ein neues Kommando vorgeben, muss ich zuerst mit der X-Taste alles komplett löschen. Es ist nicht möglich, einen einzelnen Schritt zu löschen oder zu korrigieren, stattdessen muss ich die komplette Programmierung löschen und von vorne beginnen.

Hier zeigt sich gleichzeitig Vor- und Nachteil der analogen Steuerung: Ich kann zwar 200 Programmierschritte eingeben, und damit deutlich mehr als mit der Programmierleiste, diese werden mir aber nicht angezeigt. So kann ich auch mögliche Fehler nicht nachvollziehen, da mir diese erst auffallen, wenn der Blue-Bot falsch abbiegt und im Graben landet. Nachdem ich die Tastensteuerung ausgiebig ausgetestet habe, wende ich mich der Mischform aus analog und digital zu — der Programmierleiste.

Programmierleiste

Unterseite der Blue-Bot Leiste mit Regler zum Ein- und Ausschalten Linker Teil der Blue-Bot Leiste mit eingebautem Lautsprecher Rechter Teil der Blue-Bot Leiste mit Buttons zum Verknüpfen der Leiste

Wie bereits erwähnt, befindet sich der Ein/Aus-Schalter auf der Rückseite. Sobald dieser umgelegt wird, leuchtet auf der Vorderseite ein grünes Licht auf, das wohl die Betriebsbereitschaft des Gerätes bestätigen soll. Die Lampe über dem grünen Licht leuchtet allerdings noch nicht. Ich schalte auch den Blue-Bot ein und auf der Platine im Inneren leuchten vier blaue Punkte auf. Auch die Augen erwachen zum Leben, und leuchten in einem weißen Licht. Beide Geräte sind nun startbereit, ich muss sie nur noch miteinander verbinden. Da dies per Bluetooth geschehen soll, drücke ich genau diesen Knopf. Die Lampe über dem grünen Licht, die eben noch aus war, leuchtet nun blau, genauso wie die Augenfarbe des Blue-Bots.

Alles blau = alles klar? Das will ich sogleich testen und nehme mir die Code-Plättchen vor. Diese können beidseitig genutzt werden und weisen auf beiden Seiten dieselben Richtungs- bzw. Befehlstasten auf. Der Unterschied ist, dass der Aufdruck auf der einen Seite hochkant und auf der anderen horizontal ausgerichtet ist. Man kann die Programmierleiste daher nach Belieben im Hoch- oder Querformat aufstellen, ohne dabei mit den Code-Blöcken durcheinanderzukommen.

Plättchen der Blue-Bot Leiste

Denn auf der hochkant ausgerichteten Seite ist das Logo des Herstellers tts mittig an der Unterkante angebracht, auf der Rückseite sieht man einen Mini-Blue-Bot in der rechten unteren Ecke. So fällt die Orientierung leicht, da ich direkt sehe, wie ich die Platten in der Leiste platzieren muss. Die Logik hinter der Leiste wäre also geklärt.

Insgesamt 10 Karten finden auf dem TactileReader Platz. Unter den insgesamt 25 Plättchen finden sich folgende Anweisungen:

  • 8x „Vorwärtsfahren“
  • 8x „Rückwärtsfahren“
  • 4x „Linksdrehung 90°“
  • 4x „Rechtsdrehung 90°“
  • 1x „Pause“

Sobald ich eine der Karten in die dafür vorgesehene Vertiefung lege, leuchtet darüber ein rotes Lämpchen auf. Diese Lämpchen dienen der Orientierung, denn sobald ich den Startknopf drücke, erlöschen sie und leuchten erst dann (durchgehend) auf, wenn die dort hinterlegte Bewegung ausgeführt wird bzw. wurde. So lässt sich leicht verfolgen, an welcher Stelle sich der Roboter gerade befindet.

Muss sich der Blue-Bot in mehreren Zügen aus einem Hindernis herausmanövrieren oder eine längere Strecke zurücklegen, reichen die 10 Plätze auf der Programmierleiste womöglich nicht aus. Daher kann ich den Roboter nur einen Teil der Strecke fahren lassen, muss dann die Leiste leeren, wieder befüllen und erneut die Starttaste betätigen. Das ist ein Nachteil der Programmierleiste gegenüber der Steuerung über die Richtungstasten auf dem Rücken des Roboters. Denn über diesen Weg kann er sich bis zu 200 Befehle abspeichern und ausführen. Tipp: Es ist laut Bedienungsanleitung möglich, drei Programmierleisten gleichzeitig zu nutzen, indem man diese mit den USB-Anschlüssen miteinander verbindet. So würde sich die Anzahl der Plättchen verdreifachen.

Blue-Bot fährt durch Hindernisse auf Matte Blue-Bot mit Leiste und Parcours Blue-Bot wird durch App gesteuert und fährt auf Matte
Blue-Bot Erweiterungsset Plättchen

Ein weiterer Tipp ist das Erweiterungsset (bitte separat bestellen), in dem sich 25 neue Kärtchen befinden. Mit diesen können 45°-Drehungen durchgeführt und Aktionen wiederholt werden. So können erste Erfahrungen im Rechnen mit Klammern und in der Multiplikation gemacht werden.

In diesem Beispiel würde der Blue-Bot fünfmal hintereinander eine 45°-Drehung nach rechts ausführen.


Blue-Bot App

Die zugehörige App zum Produkt ist im App Store schnell auffindbar, da man bei der Namensgebung kein Risiko einging und sie schlicht „Blue-Bot” nannte. Die Installation ist einfach und funktioniert schnell und problemlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Übrigens: In der App selbst kann man mit dem virtuellen Blue-Bot fahren, ohne dass man den tatsächlichen Roboter dafür benötigt. Schnuppern Sie also einfach mal in die App rein.

Das Verbinden via Bluetooth klappt ebenfalls auf Anhieb. Nachdem ich Bluetooth auf dem Smartphone aktiviert und den Blue-Bot eingeschaltet habe, wird er mir sofort als Gerät angezeigt. Wie bereits bei der Programmierleiste strahlen auch hier die Augen des Roboters blau, sobald die Verbindung hergestellt ist.

Steuerungsmodus Blue-Bot App Erstes Navigieren im Steuerungsmodus
Darstellung der Hindernisse in der Blue-Bot AppTrotz Hindernissen zum Ziel finden
Grundlagen Ansicht Blue-Bot AppDarstellung des gefahrenen Weges

Die App ist in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt und damit sehr übersichtlich gestaltet. Zur Auswahl stehen:

  • Steuerungs-Modus: Auf den ersten Blick wenig spannend, aber für den Einstieg ganz praktisch, denn hier kann ich die virtuelle Steuerung des Bodenroboters kennenlernen. Es stehen allerdings nur die Richtungstasten zur Verfügung und ich sehe den Bot lediglich aus der Vogelperspektive, wie er auf einem grauen Untergrund fährt. Parallel dazu bewegt sich natürlich auch der physische Blue-Bot. In diesem Modus sind die Go-, die Pausen- und Lösch-Tasten ausgeblendet und nicht verfügbar. Daher setzt sich der Roboter sofort in Bewegung und nicht erst, nachdem man den Startknopf betätigt.
  • Forscher-Modus: Dieser Modus geht einen Schritt weiter und ermöglicht mir, verschiedene Bodenmatten und damit Hintergründe auszuwählen. Außerdem sind die Funktionen „Wiederholungen” und „45°-Drehungen” freigeschaltet.
  • Challenge-Modus: Während ich in den beiden vorherigen Modi nach Lust und Laune herumfahren konnte, geht es in der Challenge darum, eine Aufgabe zu erfüllen. So muss ich bspw. Hindernissen ausweichen. Oder ich muss das Ziel erreichen, ohne dass mir bestimmte Richtungstasten zur Verfügung stehen. In der Aufgabe „Zufällige Befehle” muss ich anhand eines bereits vorgegebenen Befehls herausfinden, wo der Blue-Bot am Ende rauskommt und dort eine Zielflagge platzieren. Für jede Aufgabe kann ich außerdem einen Schwierigkeitsgrad wählen (1 - 3 Sterne).

Nettes Feature: Es ist möglich, eigene „Matten” in die App zu laden, um den Bot darauf fahren zu lassen. Dazu tippen Sie auf das Landkarten-Symbol links neben den Steuerungstasten in einem der Modi. Es öffnet sich ein Fenster mit den Matten, die bereits zur Auswahl stehen. In der Ecke links darunter sieht man ein Foto-Icon, um ein Bild zu schießen bzw. ein Ordner-Icon, um ein Bild hochzuladen.

Tipp: Eine kostenlose Downloadvorlage mit Motiven für eine Matte finden Sie im Betzold Blog.

Fazit

Der Blue-Bot bietet viele Funktionen und verschiedene Programmiermöglichkeiten, die intuitiv verständlich sind, sodass sich auch Nutzerinnen und Nutzer ohne Vorkenntnisse schnell zurechtfinden. Die lange Akkulaufzeit und die vielen Zubehörprodukte (bitte separat bestellen) verlängern dabei den Spielspaß.

Der Blue-Bot eignet sich für Neulinge, weil:
  • er einfach in der Bedienung,
  • vielseitig in der Programmierung
  • und damit sehr abwechslungsreich ist.

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