Für uns Eltern ist unser Kind jeweils so im Fokus, dass wir oftmals vergessen, dass es in so einem Klassenraum ja noch mehr Kinder gibt. Wir sind so misstrauisch geworden und lassen uns von unserer Angst vor dem Versagen leiten, statt einfach mal den Lehrern ihren Freiraum zu geben und Vertrauen in das veraltete Schulsystem zu haben. Oh wait. Na gut, das wäre auch noch so ein Thema, aber mehr dazu vielleicht ein anderes Mal.
Rückmeldungen
Natürlich wäre es schön, eine wöchentliche Rückmeldung zum Leistungsstand des Kindes zu bekommen, um eventuelle Probleme zeitnah bewältigen zu können, aber hey, bekommen wir im Arbeitsalltag auch so oft Feedback von unseren Vorgesetzten? Oder müssen wir uns da etwa auch in Geduld üben und lernen zu vertrauen?
Fakt ist, je konkreter ich eine Situation selbst anspreche, desto schneller können Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Wie und wann man so etwas anspricht, klärt man als Eltern am besten zu Beginn einer Schulzeit, oder bei einem Lehrerwechsel. Ebenso wäre es schön, wenn auch hier seitens der Lehrerinnen und Lehrer immer klar gesagt wird, wie und wann sie zu erreichen sind. Klare Angaben lassen wenig Spielraum für Spekulationen!
Statt also bei der nächsten Mail zur Prime Time genervt zu sein, lasst uns dankbar sein, dass eben dieser Lehrer sich sogar am Wochenende dafür Zeit nimmt! Andersrum sind wir hier auch nicht bei WhatsApp und der Sender wartet auf die blauen Häkchen. Wann also diese besagte Mail gelesen wird, darf jeder ganz alleine entscheiden :-)
In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen (wann auch immer) und auf eine gute Kommunikation!
Eure Sandy