2. Relaxter Start:
Lassen Sie es die ersten Tage nach der Umstellung ruhig angehen. Am besten bereiten Sie für die erste Woche mit neuer Zeit so viel wie möglich vor. So vermeiden Sie „Spätschichten“.
Gestalten Sie die Abende ruhig und gehen Sie zu gewohnter Zeit schlafen. Am Sonntagabend hilft es, sich schon alles zurechtzulegen, was Sie für den nächsten Schultag brauchen. Das reduziert Stress und Hektik, falls Sie am Montag nicht ganz so fit wie sonst in den Tag starten.
3. Licht tanken:
Gerade nach der dunklen Winterzeit ist der Körper dankbar für jeden Sonnenstrahl. Vitamin D wird gebildet und das Licht hat auch Einfluss auf unseren Hormonhaushalt. Während der Zeitumstellung hilft das Tageslicht Ihrer inneren Uhr, sich schneller an die Zeitumstellung anzupassen. Wer deshalb tagsüber viel unter freiem Himmel ist, kann abends in der Regel auch besser einschlafen.
4. Kreislauf in Schwung bringen:
Das gilt besonders, wenn wir uns an der frischen Luft auch bewegen und dadurch unseren Kreislauf anregen. Klappt auch mit morgendlichen Wechselduschen oder einer schönen Tasse Kaffee, Grün- oder Schwarztee (aber nur vor ca. 15 Uhr!).
5. Einschlafhilfen:
Übergangsweise können auch pflanzliche Präparate aus der Apotheke, z. B. mit Baldrian, Melisse oder Hopfen, beim Einschlafen helfen. Oder Sie kombinieren die Einschlafvorbereitung mit einem Wellnessabend: Ein leichtes, vitaminreiches Abendessen, dann ein Bad mit Lavendel-, Melisse- oder Baldrianbadezusätzen und zu guter Letzt das bekannteste Schlafmittel: eine warme Milch mit Honig!
Dank der Aminosäure Tryptophan, einer Vorstufe des Schlafhormons Melatonin, und dem Honig als Helfer (welcher das Tryptophan schneller ins Gehirn transportiert), hilft das Hausmittel tatsächlich beim Einschlafen.
6. Entspannungsübungen:
Auch Techniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können Sie dabei unterstützen, abends Schlaf zu finden.
7. Mittagsschlaf aussetzen:
Wer zu den Glücklichen zählt, die sich nachmittags zu einem kurzen Mittagsschläfchen zurückziehen können, sollte nach der Zeitumstellung erstmal darauf verzichten, bis sich der Körper umgestellt hat.
8. Tageslichtwecker:
Wecker, die vor der eigentlichen Weckzeit langsam das Licht hochdimmen und so einen Sonnenaufgang simulieren, können ebenfalls dabei helfen, den Übergang sanfter zu gestalten. Ist nicht nur für den Start in die Sommerzeit prima, sondern besonders auch für die dunkle Jahreszeit.
9. Sport:
Bewegung bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sie lastet gerade Menschen aus, die wie Lehrerinnen und Lehrer mehr geistig als körperlich anstrengende Tätigkeiten ausüben. Ein müder (Lehr-)Körper hat abends auch keine Energie mehr übrig, um über die Schule oder sonstige Probleme und Pläne nachzudenken – er wechselt einfach in den Schlafmodus.