Lehrerin arbeitet mit Schülergruppe
Lernschwächen
Schülerförderung
Veröffentlichung: 25.09.2025

Mit Schülerinnen und Schülern über Lernstörungen sprechen – Impulse für Lehrkräfte

Legasthenie und Dyskalkulie kommen häufig vor, werden im Unterricht aber selten thematisiert. Mit kurzen, altersgerechten Impulsen, Videos, Büchern und praxisnahen Methoden können Lehrkräfte Lernstörungen erklären, Vorurteile abbauen und Kinder, Eltern sowie Kollegium unkompliziert einbeziehen.
Susanne Seyfried und Sabine Landua
Susanne Seyfried und Sabine Landua
Gastautorinnen

© Christian Schwier / Fotolia.com

Bei Lernstörungen  wie Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) trägt gerade das offene Gespräch entscheidend dazu bei, Unterrichtsstörungen zu verringern, das Klassenklima zu verbessern und Mobbing vorzubeugen.

Laut einer Befragung der Universität Hildesheim sind über 50 % der Lehrkräfte dafür, in ihrer Klasse über Lernstörungen aufzuklären, aber nur 23,5 % tun das auch tatsächlich. Die genannten Gründe sind vielfältig und nachvollziehbar: Lehrerinnen und Lehrer möchten das betroffene Kind schützen, die zeitlichen Ressourcen in der Klasse sind begrenzt und viele Lehrkräfte sind darüber hinaus unsicher, wie sie das Thema in ihrer Klasse ansprechen können.

Natürlich mag man sich als Lehrkraft fragen: Noch eine zusätzliche Aufgabe? Noch ein Thema, das Zeit braucht, die doch ohnehin fehlt? Genau deshalb möchten wir hier kompakte und alltagstaugliche Tipps geben, wie Sie Lernstörungen mit Ihrer Klasse besprechen können –  ohne großen Vorbereitungsaufwand und mit direkt umsetzbaren Impulsen.

Was Psychoedukation ist und warum sie im Schulalltag eine Rolle spielt

Schaut man sich an, wie oft Lernstörungen in etwa vorkommen, kann man davon ausgehen, dass in jeder Klasse mindestens ein bis zwei oder auch mehr Kinder von einer LRS oder Rechenstörung betroffen sind. Trotzdem fühlen sich viele dieser Kinder mit ihren Schwierigkeiten allein. Sie wissen oft nicht, warum ihnen bestimmte Dinge so schwerfallen und suchen daher die Schuld bei sich.

Genau hier setzt Psychoedukation an. Gemeint ist die verständliche Aufklärung über Ursachen, Auswirkungen und mögliche Wege im Umgang mit einer Störung. Ziel ist es, Kindern (und auch ihrem Umfeld) Wissen an die Hand zu geben, das hilft, die eigene Situation besser einzuordnen. Dies kann negative Selbstzuschreibungen verhindern und Betroffenen ermöglichen, aktiver und gestärkter mit ihren Lernschwierigkeiten umzugehen.

Warum Lernstörungen mit der ganzen Klasse offen ansprechen?

Nicht nur die betroffenen Kinder, sondern die gesamte Klasse profitiert davon, wenn Lernstörungen offen thematisiert werden. Kinder mit Lernstörungen entwickeln häufig ein negatives Selbstwertgefühl, verbunden mit der Angst, schulischen Anforderungen oder Leistungssituationen nicht gewachsen zu sein. Sie vermeiden bestimmte Situationen, ziehen sich zurück und empfinden Schule zunehmend als belastend. In einigen Fällen kann das sogar bis zur Schulverweigerung führen. Auch das Klassenklima verändert sich, wenn Lernen mit Angst verknüpft ist und betroffene Kinder sich nicht gesehen oder nicht zugehörig fühlen.

Für die Mitschülerinnen und Mitschüler ist oft unklar: Warum erhalten einige Kinder Nachteilsausgleiche oder besondere Unterstützung, während anderen diese Hilfen nicht zur Verfügung stehen?

Ein kurzes, offenes und altersgerechtes Gespräch mit der Klasse beugt Ausgrenzung und Vorurteilen vor und fördert ein unterstützendes Miteinander, wie eine Pilotstudie von Gabriel, Griepenburg und Schuchardt (2021) eindrucksvoll belegt.

Auch unsere Erfahrungen als Lerntherapeutinnen in der Arbeit mit Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche bestätigen: Das offene Gespräch baut Mythen und Vorurteile ab („Die übt einfach nicht genug“). Unsere Schülerinnen und Schüler berichten uns, dass sie sich seither in der Klasse wohler fühlen und in Gruppenarbeiten mehr Verständnis erfahren. Aufgaben werden bewusster verteilt, Stärken erkannt und genutzt, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. So kann ein inklusiver und unterstützender Lernraum entstehen, von dem alle profitieren.

Wie lässt sich das Thema Lernstörungen unkompliziert im Unterricht ansprechen?

Sie müssen keine umfassenden Projekte starten oder Experte sein, denn schon kurze, gezielte Gespräche können Wissen vermitteln und Vorurteile abbauen.

Im Folgenden finden Sie vier alltagstaugliche Impulse, mit denen Sie das Thema Lernstörungen direkt und ohne großen Aufwand in Ihrer Klasse behandeln können.

1. Einfacher Einstieg mit Videos und Büchern

Altersgerechte Videos oder Kinderbücher machen das Thema schnell und verständlich zugänglich – auch in einer Frühstückspause ohne großen Vorbereitungsaufwand. Empfehlenswert sind etwa Beiträge aus der „Sendung mit der Maus“ oder Materialien vom Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie, die kindgerecht erklären und Hemmschwellen abbauen. Bücher wie „Luis kann (noch) nicht lesen“ oder „Mea, die Meeresschildkröte“ bieten einen entspannten Einstieg und regen zum Gespräch an.

Wichtig: Lassen Sie Raum für Fragen, wie z. B. „Warum braucht jemand beim Lesen und Rechnen mehr Zeit?“ und „Warum nutzen einige Kinder Hilfsmittel im Unterricht?“ Diese Videos und Bücher unterstützen auch einen anderen Blick auf Lernstörungen, nicht nur auf die Defizite, sondern auch auf die Ressourcen, die vorhanden sind.

Weitere Tipps für Bücher und Videos, die in den Unterricht integriert werden können, finden Sie bei Sabine Landua (Psychoedukation in der Lerntherapie) und Susanne Seyfried (Mutmachgeschichten für Schüler mit Rechenschwäche, LRS oder AD(H)S).

2. Fächerübergreifend und ohne zusätzlichen Zeitaufwand

Psychoedukation lässt sich einfach in den bestehenden Unterricht integrieren – vor allem, wenn mehrere Fächer zusammenarbeiten. Im Deutschunterricht bieten sich z. B. Texte oder Lektüren an, die unterschiedliche Lernwege thematisieren, während Ethik oder Religion Werte wie Respekt und Vielfalt vertiefen. Oft genügt es, an bekannte Materialien und Gespräche anzuknüpfen, damit das Thema ohne zusätzlichen Zeitdruck alltagsnah bleibt.

3. Gemeinsame Klassenregeln für einen offenen Umgang

Kinder mit Lernschwierigkeiten brauchen einen sicheren, wertschätzenden Raum. Gemeinsame Klassenregeln wie „Fehler sind okay – wir lernen daraus“, „Alle dürfen im eigenen Tempo lernen“ und „Wir unterstützen uns gegenseitig“ fördern Rücksicht und Vielfalt.

Auch die Sprache der Lehrkraft ist wichtig: Statt „Du hast LRS“ hilft zum Beispiel „Dein Gehirn sortiert Buchstaben anders und gemeinsam finden wir Wege, die es dir leichter machen.“ Stärkende Bilder wie „Dein Lesemuskel trainiert noch“ nehmen Druck heraus. Unterschiede sind normal – manche Kinder lernen eben anders und das ist völlig in Ordnung.

Im Zentrum steht emotionale Sicherheit: Beziehung und Vertrauen kommen vor Leistung. Die Lehrkraft bleibt entspannt und geht wertschätzend mit Vielfalt und Fehlern um, sichtbar durch Regeln im Klassenraum und regelmäßige Reflexion im Klassenrat. So entsteht eine unterstützende Lernkultur für alle.

Weitere Impulse zur positiven Fehlerkultur aus unserem Lerntherapeuten Netzwerk hier im Betzold Blog "Fehler als Chance – eine neue Perspektive auf Scheitern in der Schule".

4. Einbeziehung von Fachkräften wie Lerntherapeutinnen und -therapeuten

Kinder mit Lernschwierigkeiten brauchen mehr als gute Unterrichtsmaterialien – sie brauchen ein starkes Netzwerk. Lehrerinnen und Lehrer müssen diese Herausforderungen nicht allein bewältigen. Gerade Programme wie das Startchancenprogramm oder in Baden-Württemberg „Lernen mit Rückenwind” bieten Raum, um gezielt externe Fachkräfte einzubinden.

Neben Beratungslehrkräften, Schulpsychologinnen und -psychologen oder der Schulsozialarbeit kann auch die Zusammenarbeit mit Lerntherapeutinnen und -therapeuten eine wertvolle Unterstützung sein. Sie bringen diagnostische Erfahrung, fundiertes Fachwissen und praxiserprobte Fördermethoden mit und können Schulen gezielt entlasten.

Zur Inspiration drei konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit mit Lerntherapeutinnen und Lerntherapeuten:

  • Niedrigschwellige Elternabende oder Infomaterialien zu LRS und Rechenschwäche

    Schon kleine Impulse wie ein Infozettel oder ein thematischer Elternabend können viel bewirken – nicht nur für betroffene Familien. Auch das Klassenklima profitiert, wenn Missverständnisse abgebaut und alle für das Thema sensibilisiert werden.
  • Was ist Lerntherapie – anschaulich erklärt mit der Entdeckerkiste

    Lerntherapeutinnen und -therapeuten können z. B. an Elternabenden oder pädagogischen Tagen mit der „Entdeckerkiste“ erklären, was man unter Lerntherapie genau versteht und warum sie bei Lernstörungen wirksam ist.

    Was hat es mit der Sanduhr auf sich, der Luftschlange oder der Leiter? Diese visuelle Unterstützung macht Lernprozesse greifbar und stärkt das Verständnis für individuelle Lernwege. Was die Entdeckerkiste genau ist, finden Sie in den Gastbeiträgen von Bettina Häntsch bei Sabine Landua (Die Lerntherapie-Entdecker-Kiste) und Susanne Seyfried (Integrative Lerntherapie spielerisch begreifen – mit der Entdeckerkiste)
  • Beratung und Austausch im Kollegium

    Lerntherapeutinnen und -therapeuten können auch im Rahmen von Fallbesprechungen oder Teamgesprächen eingebunden werden, z. B. um Förderpläne abzustimmen oder bei Fragen zur individuellen Lernentwicklung und zum Nachteilsausgleich zu unterstützen.

Warum es sinnvoll ist, auch die Eltern einzubeziehen 

Eltern sind wichtige Partnerinnen und Partner in der Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten. Ein regelmäßiger, transparenter Austausch schafft Vertrauen und hilft, Missverständnisse abzubauen, z. B. bei den Hausaufgaben oder der Frage, welche Methoden zu Hause hilfreich sind.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung:

  • Material-Tipp: Der Tischaufsteller von Griepenburg & Schuchardt eignet sich besonders für Elterngespräche. Er erklärt kurz und anschaulich zentrale Begriffe und bietet Orientierung bei ersten Schritten.
  • Flyer und Ratgeber auslegen: Die Elternratgeber des BVL (Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie), die es als kostenlosen Download oder als Printversion gibt, bieten fundiertes Wissen und entlasten Eltern durch konkrete Hinweise und Erklärungen.
  • Außerschulische Hilfen frühzeitig ansprechen: Wenn schulische Förderung nicht ausreicht, sollten Eltern frühzeitig über Unterstützungsmöglichkeiten wie Lerntherapie informiert werden. 

Schon kurze Interventionen reichen oft aus, um Eltern zu stärken und das Kind gezielter zu begleiten.

Psychoedukation muss nicht kompliziert, theoretisch oder aufwändig sein. Mit wenigen, unkomplizierten Schritten können Lehrkräfte ein Umfeld schaffen, in dem sich alle Kinder – mit und ohne Lernschwierigkeiten – respektiert, unterstützt und mutig fühlen. Das ist die beste Grundlage für erfolgreiches Lernen.

Quellen:

  • Gabriel, T., Griepenburg, C. & Schuchardt, K. (2021). Volksschulkindern Lernstörungen erklären: Evaluation einer psychoedukativen Lehreinheit zur Aufklärung über Lernstörungen, Prax. Kinderpsychol. Kinderpsychiat. 70: 316 – 332 (2021), Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen 2021, DOI 10.13109/prkk.2021.70.4.316
  • Griepenburg, C., Schuchardt, K., & Mähler, C. (2024). Legasthenie und Dyskalkulie: Erste Informationen zu Lernstörungen für Kinder und Eltern (Illustriert von H. Lerch-Kristl; 1. Aufl.; Spiralbindung). Ernst Reinhardt Verlag

Gastbeitrag von Sabine Landua und Susanne Seyfried

Susanne Seyfried und Sabine Landua
Das könnte Sie auch interessieren
Materialsammlung: Ideen und kostenlose Materialien zur Unterrichtsgestaltung
Schülerförderung
Klassenorganisation
Aktionskarten für den Tellimero
Bettina Kroker | 19.06.2026
Materialsammlung: Ideen und kostenlose Materialien zur Unterrichtsgestaltung
Sie sind auf der Suche nach frischen Impulsen für Ihre Unterrichtsgestaltung? In dieser Materialsammlung finden Sie kostenlose Arbeitsblätter und praxisnahe Materialien zum Download, die Sie unkompliziert in verschiedenen Klassenstufen und Fächern einsetzen können. Ob Reflexion, Stärkenorientierung oder eine Fantasiereise – hier ist für alle etwas dabei.
Weiterlesen
Praktische Einsatzmöglichkeiten von Audiostiften im Unterricht der Primar- und Sekundarstufe
Schülerförderung
DaZ
Mädchen arbeitet mit dem Tellimero Edu
Barbara Reisacher | 04.06.2026
Praktische Einsatzmöglichkeiten von Audiostiften im Unterricht der Primar- und Sekundarstufe
In diesem Beitrag möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Audiostifte gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden können, welche didaktischen Chancen sie bieten und wie sich damit Lernprozesse sinnvoll unterstützen lassen – ganz praxisnah und mit konkreten Ideen für Ihren Schulalltag.
Weiterlesen
Von der Blockade zum Erfolg: Praktische Übungen für mehr Selbstwirksamkeit an der Schule
Schülerförderung
Linke Seite: Mutmachfächer, rechte Seite: Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe
Luca Intzen | 21.05.2026
Von der Blockade zum Erfolg: Praktische Übungen für mehr Selbstwirksamkeit an der Schule
Wie lernen Kinder, an sich selbst zu glauben? Der Beitrag zeigt anhand konkreter Beispiele aus dem Schulalltag, wie Selbstwirksamkeit gezielt gefördert werden kann – von kleinen Erfolgserlebnissen über motivierendes Feedback bis hin zu Übungen aus der Montessori-Pädagogik. Mit Download für einen Mutmach-Fächer!
Weiterlesen
Bitte recht einfühlsam: Empathie im Klassenzimmer
Klassenzimmer
Schülerförderung
Schüler führen ihe Hände zusammen
Katharina Moschner | 07.05.2026
Bitte recht einfühlsam: Empathie im Klassenzimmer
Einfühlsam, praxisnah und nah am Schulalltag: In ihrem Gastbeitrag zeigt Katharina Moschner, warum Empathie eine Schlüsselkompetenz im Klassenzimmer ist und wie Lehrkräfte sie gezielt fördern können. Mit konkreten Ideen und Beispielen für Ihre Schulklasse.
Weiterlesen
Gleichgewicht trainieren mit Kindern: Übungen, Spiele und Geräte
Bewegung
Fachunterricht: Sport
Schülerförderung
Mädchen balanciert auf Seil
Bettina Kroker | 16.04.2026
Gleichgewicht trainieren mit Kindern: Übungen, Spiele und Geräte
Ein gut trainierter Gleichgewichtssinn fördert nicht nur Haltung und Koordination, sondern unterstützt auch Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernleistungen. Umso alarmierender ist es, dass viele Schülerinnen und Schüler Probleme mit der Balance haben. Mit einfachen Übungen, Spielen und Geräten lässt sich das Gleichgewicht aber gut trainieren.
Weiterlesen
Das Startchancen-Programm – Was bedeutet es eigentlich für meine Schule?
Schülerförderung
Frau gelangweilt neben Papierstapel
Bettina Kroker | 02.02.2026
Das Startchancen-Programm – Was bedeutet es eigentlich für meine Schule?
In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Startchancen-Programm und geben einen Überblick darüber, was das Programm konkret für Schulen bedeutet.
Weiterlesen
Tellimero-Materialien zum Download: Spiele, Rätsel und Übungen
Schülerförderung
Kinder arbeiten mit dem Tellimero EDU.
Bettina Kroker | 19.01.2026
Tellimero-Materialien zum Download: Spiele, Rätsel und Übungen
Mit dem neuen Tellimero EDU lassen sich Lerninhalte spielerisch hörbar machen. Hier finden Sie verschiedene Materialien zum Download für den Kindergarten oder die Volksschule. EInfach Ausdrucken und schon kann es losgehen mit Spielen, Hör-Rätseln, Hörverstehensaufgaben und Wortschatzübungen, die sich direkt mit dem Tellimero EDU nutzen lassen.
Weiterlesen
Sozialkompetenz und soziales Lernen in der Volksschule fördern
Schülerförderung
Lehrmittel Emotionen erkennen
Bettina Kroker | 07.10.2025
Sozialkompetenz und soziales Lernen in der Volksschule fördern
Soziale Kompetenzen sind die Grundlage für ein gutes Miteinander und erfolgreiches Lernen. Der Beitrag zeigt, wie Sie Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktlösung gezielt fördern. Inklusive Download zur Förderung von Gefühlen im Unterricht.
Weiterlesen
Bücher, die Kindern mit einer LRS oder Rechenschwäche Mut machen
Lernschwächen
Schülerförderung
Bücher für Kinder mit Lernschwäche
Susanne Seyfried | 18.08.2025
Bücher, die Kindern mit einer LRS oder Rechenschwäche Mut machen
Die hier vorgestellten Bücher haben alle das gleich Ziel: Sie machen Mut, sie sensibilisieren, lenken den Fokus auf die Stärken und regen zum Nachdenken an. Sie zeigen auf, wie unterschiedlich wir doch alle sind und dass unsere kleinen und größeren Schwächen uns trotzdem liebenswert und einzigartig machen.
Weiterlesen
Visuelle Wahrnehmungsstörungen bei Schülerinnen und Schülern erkennen
Schülerförderung
Kind weint
Bettina Kroker | 12.08.2025
Visuelle Wahrnehmungsstörungen bei Schülerinnen und Schülern erkennen
Visuelle Wahrnehmungsstörungen beeinträchtigen die Verarbeitung von Sehreizen im Gehirn. Betroffene Kinder zeigen z. B. Buchstabendreher, Zeilen überspringen oder Schwierigkeiten bei Zahlen und räumlicher Orientierung. Früherkennung, gezielte Hilfsmittel und enge Zusammenarbeit mit Eltern und Fachkräften erleichtern das Lernen erheblich.
Weiterlesen
Das Lesetheater: Eine kreative Methode zur Leseförderung
Leseförderung
Schülerförderung
Unterrichtsmethoden
3 Schüler:innen lesen aus Büchern vor in der Kulisse eines Theaters
Bettina Kroker | 15.07.2025
Das Lesetheater: Eine kreative Methode zur Leseförderung
Lesen ist eine Schlüsselkompetenz, doch viele Kinder verlieren schnell die Lust daran, wenn das Lesen nur als Pflicht empfunden wird. Das Lesetheater schafft hier Abhilfe: Es verbindet das Vorlesen von Texten mit einer szenischen Darstellung ähnlich einer Theateraufführung. Hier erhalten Sie Infos zum Einsatz des Lesetheaters im Unterricht sowie zur Vorbereitung und Durchführung.
Weiterlesen
Die Einschulung und den Übergang Volksschule – weiterführende Schule meistern: So gelingt der Schulstart
Schülerförderung
Die erste Klasse
Mädchen mit Schultüte
Bettina Kroker | 10.06.2025
Die Einschulung und den Übergang Volksschule – weiterführende Schule meistern: So gelingt der Schulstart
Für Kinder ist die Einschulung mit dem Übertritt von Kindergarten in die erste Klasse genauso wie der Übergang von der Volksschule an die weiterführende Schule ein großer Einschnitt: neuer Ort, andere Kinder und noch unbekannte Lehrerinnen und Lehrer. Marlene Schnathmeier, selbst Grundschullehrerin und Kinderyogalehrerin, gibt hier Tipps für diese nicht immer einfache Situation.
Weiterlesen

Wer schreibt hier?

Susanne Seyfried ist integrative Lerntherapeutin (M.A.) in eigener Praxis und als Lerntherapeutin an Grund- und Berufsschulen tätig. Sie gibt Fortbildungen für Pädagogen und Lehrkräfte zur Förderung und Diagnostik bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) und Rechenschwäche (Dyskalkulie). Sie ist Gründerin des Lerntherapeuten-Netzwerkes, Podcasterin, Bloggerin und setzt sich für multiprofessionelle Teams an Schulen ein.

Sabine Landua ist integrative Lerntherapeutin (M.A.) und Lerncoach. In ihrer Praxis Wortsalat & Zahlenmix arbeitet sie mit Schülerinnen und Schülern bis ins Erwachsenenalter. Auch in ihrem Blog befasst sie sich mit den Themen Lerncoaching, Lesen, Rechtschreibung und Rechnen.