10 Materialtipps von LEGO® Education für Maker-Projekte in einer MINT Lernumgebung
- LEGO® Steine von LEGO® Education Sets oder andere lose Steine
- Bastelmaterialien, wie z. B. Pfeifenputzer, Schaumstoff, Filzteile, Knöpfe, Band usw.
- viele Kugelschreiber, Bleistifte, Wachsmalstifte und Marker aller Größen
- unterschiedliche Arten der Befestigung: farbige Wolle, Klettverbindungen, Gewebeband usw.
- eine Auswahl an Papierprodukten: Tonpapier, Haftnotizen, Pappe, Pappbecher, Pappteller usw.
- Schere, Locher, Lineal usw.
- Verschlüsse, wie z. B. Gummiband, Büroklammer, Ordnerklammer, Wäscheklammer
- recycelte Behälter, wie z. B. Kartons, Dosen, Deckel, Rollen von Papierprodukten
- Räder, Rollen, Flaschenzug oder Achsen
Die Maker-Bewegung und digitale Medienkompetenzen – passt das zusammen?
Obwohl Sie vielleicht denken, dass etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen und die Arbeit am PC nicht viel gemeinsam haben, sind bestimmte Kompetenzen für beide Themen sehr wichtig. Sie ergänzen sich also hervorragend und können wunderbar miteinander kombiniert werden, um Kompetenzen so zu vertiefen. Laut Schule-in-der-digitalen-Welt, ist die Maker-Bewegung „eine Technik-bezogene Variante der Heimwerker bzw. Do-It-Yourself-Kultur … Ziel vieler Anhänger ist es, mit eigenen Mitteln ein technisches Problem zu lösen, ohne den Einsatz kostspieliger Speziallösungen.“ Um das zu ermöglichen, sind nicht nur Tüfteln, sondern auch digitale Kompetenzen nötig. Deswegen sind auch erste Versuche und Kompetenzvermittlung im Kita- und Volksschulbereich wichtig, um die Grundlagen und das Kernverständnis aufzubauen. Noch dazu macht es auch wirklich Spaß, eigene Lösungen zu finden und zu realisieren!
Erste Schritte – digitale Medienkompetenz mithilfe der Bücher aus dem Bananenblau Verlag integrieren
Auch, wenn viele befürchten, dass der Umgang mit PCs für Kleinkinder eher schädlich als nützlich ist, glauben viele Experten, dass es auf die Art und Weise ankommt, wie PCs benutzt werden und nicht auf das Gerät selbst. Eine Expertin auf dem Gebiet ist Antje Bostelmann, Pädagogin, Autorin und Gründerin der Klax-Gruppe. Sie ist der Meinung, dass Kleinkinder oft sehr neugierig sind zu sehen und zu verstehen, warum ältere Kinder und Erwachsene von PCs, Tablets und Smartphones fasziniert sind. Dadurch, dass die Geräte alltäglich zu sehen sind, gehören sie auch zum Alltag von Kleinkindern.
Wir befinden uns in einer digitalen Wandlung, die zwar nicht durch die Pandemie ausgelöst wurde, durch die uns aber vor Augen geführt wurde, wie wichtig digitale Kompetenzen schon sind und in Zukunft noch werden. Auch, wenn es vielleicht noch befremdlich ist, daran zu denken, dass Kleinkinder mit solchen Themen konfrontiert werden, ist es vielleicht auch gut, nach Strategien und Konzepten zu suchen, wie man die digitalen Kompetenzen von Kleinkindern als pädagogische Fachkraft verantwortungsvoll und nah an der Lebenswelt der Kinder fördern kann. Kinder ahmen nach, was sie in ihrem Alltag sehen und entwickeln ihre eigenen Spiele daraus. Es ist auch eine Aufgabe von Kindergärten und Kitas, die Kinder dabei zu unterstützen und zu begleiten, sodass sie nicht überfordert sind, sondern, dass sie Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln, um sich damit auseinandersetzen zu können. Wer selbst nicht weiß, wie man das macht oder wer auf der Suche nach neuen Ideen ist, kann zu einem altbewährten analogen Hilfsmittel greifen, nämlich zu Büchern. „Digital Genial: Erste Schritte mit Neuen Medien im Kindergarten“ animiert, kleine Experimente und die Verwendung von Tablets auszuprobieren. Beispiel-Aktivitäten sind „Naturerfahrung an der Wand“, „Das ist mein Kindergarten“ oder „Großes Kino mit kleinen Regisseuren“.