So entsteht aus unsortierten Gedanken eine Mindmap
Egal, zu welchem Zweck die Mindmap erstellt wird, die Spielregeln sind so ziemlich die gleichen.
Ganz allgemein gilt: Eine Mindmap muss nicht unbedingt schön sein. Sie folgt auch keinem festgeschriebenen, einheitlichen Schema. Jeder darf seinen eigenen Mindmap-Stil entwickeln. Die folgenden Punkte sind deshalb auch eher als Empfehlungen zu betrachten.
1. Schreibunterlage
Am besten ist ein unliniertes, weißes oder farbiges Blatt Papier (bunte Unterlagen sollen die Kreativität anregen) in DIN A4 oder größer geeignet, das die „Mindmapper“ im Querformat vor sich legen.
Möchten Sie, dass die Schüler das Ergebnis später der Klasse präsentieren, stellen Sie ihnen am besten große Plakate oder Folien für den Tageslichtprojektor zur Verfügung. Wird die Mindmap von der gesamten Klasse gemeinsam erarbeitet, ist natürlich auch die Tafel ein passendes Medium.
Inzwischen gibt es auch Programme zum Anfertigen von Mindmaps auf dem Computer. Ob Papier oder Computer ist Geschmackssache. Papier hat den Vorteil, dass es keinerlei technische Einschränkungen der Kreativität gibt und wir uns von Hand Geschriebenes und Gezeichnetes etwas besser merken können. Auf der Seite der Uni Potsdam gibt es eine tolle Übersicht über die verschiedenen Mindmapping-Tools.
2. Beschriftung
Beim Notieren der Gedanken wird die Schreibunterlage nicht gedreht – das erleichtert später die Lesbarkeit. Viele beschriften die Mindmap im Uhrzeigersinn, beginnend bei 12 Uhr.